Die Wirklichkeit der Kulturwissenschaften
| What | Work |
|---|---|
| When |
Mar 29, 2007 12:00 AM
to Mar 30, 2007 12:00 AM |
| Where | Vechta, DE |
| Contact Name | Markus Fauser |
| Contact Email | markus.fauser |
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Der workshop hat initiierende Funktion für das Forschungsprofil der Germanistischen Literaturwissenschaft an der Universität in Vechta. Er sorgt für den Aufbau einer Vernetzungsstruktur mit thematisch ausgewiesenen Kollegen der Germanistik und anderen Fächern. Der workshop dient der Orientierung für die Entwicklung von innovativen Modulen in der Lehre besonders für die neuen Fachmaster.
Thema
Nach den Jahren der Darstellung verschiedener Forschungsprogramme ist es an der Zeit zu fragen, welchen Stellenwert die Kulturwissenschaften haben und wie sie in Zukunft weiterentwickelt werden können. Der workshop behandelt die aktuelle Frage, wie das Design der Kulturwissenschaften aussehen muss, wenn disziplinäre Einwände gegen übergreifende Projekte an Raum gewinnen oder mit Entwürfen konkurrieren müssen, die traditionelleren methodischen Vorgaben folgen. Welche Chancen bietet die Revision der bisherigen Entwicklungen und wie sollte eine Rückkoppelung mit „klassischen“ Themenbildungen der Kulturgeschichte aussehen (New Cultural History) ?
Von zentraler Bedeutung ist dabei die Frage nach dem Wirklichkeitsbegriff der Kulturwissenschaften und einer erneuerten sozialen Verankerung der konturierten Phänomene. Eine Debatte über die Materialbasis kulturwissenschaftlicher Arbeiten ist ebenso wenig zu vermeiden wie ein offenes Gespräch über die disziplinär unterschiedenen Verwendungsweisen von Begriffen (Symbol, Ritual usw.). Selbstverständlich bleibt auch die Text – Kontext – Problematik weiterhin virulent. Einerseits ist der Stellenwert von Diskursen nach wie vor nicht geklärt (Bsp.: Literatur und Wissen), andrerseits werden Forderungen nach einer (Re-)Historisierung disziplinär getragener Themen wieder lauter (Bsp.: Historisierung der Narratologie). Der workshop will ausgewiesene Vertreter verschiedener Disziplinen für das transdisziplinäre Gespräch gewinnen und damit einen Einblick in den Stand der Debatte aus möglichst vielen Perspektiven bieten.
Workshop-Programm
I. Bilanz und Revision des Forschungsparadigmas:
1) Thesenartige Statements der Fachvertreter
2) Kritik der kulturwissenschaftlichen Programme
3) Präsentation aktueller Problemstellungen / Erfahrungsberichte aus
Forschungsprojekten
Abschlussdiskussion
II. Entwicklung neuer Konzepte:
Ausrichtung des Forschungsfeldes
Institutionelle Konsequenzen
Kooperationen
Abschlussdiskussion
III. Orientierung:
Tagungsprofil / Themenvorschläge
8) Dokumentation
Schluss
Teilnehmer
Prof. Dr. Wolfgang Braungart, Universität Bielefeld (Germanistik)
Prof. Dr. Moritz Bassler, Universität Münster (Germanistik)
Prof. Dr. Walter Erhart, Universität Greifswald (Germanistik)
Prof. Dr. Achim Landwehr, Universität Düsseldorf (Europastudien,
Geschichte)
Prof. Dr. Dieter Mersch, Universität Potsdam (Medienwissenschaft)
Prof. Dr. Markus Fauser, Universität Vechta (Germanistik)
Hinzu kommen die Mitarbeiter der Vechtaer Germanistik:
Dr. Marion Hiller (Assistentin)
Dr. Christian Oestersandfort
Markus Bücker M.A.
Die Organisation des workshops wird mit den Mitarbeitern durchgeführt.
Begrüßung durch die Präsidentin
Tagungsort: Universität Vechta, Konferenzzimmer Raum E 131
Zeit: 29. März 2007, Beginn 14 Uhr / 30. März 2007, Beginn 9.30 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: markus.fauser@uni-vechta.de


