Jahrestagung der Zeitschrift für Ideengeschichte: »Was war Bielefeld?«
| What | Meeting Social Event |
|---|---|
| When |
Feb 24, 2007 from 09:00 am to 08:00 pm |
| Where | Weimar, DE |
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»Bielefeld« ist, im eigentlichen wie im übertragenen Sinne, ein Ort bundesrepublikanischer Wissenschafts- und Ideengeschichte. Mit der Ortsbezeichnung verbindet sich eine Reihe von akademischen Großprojekten, die bestimmenden Einfluss auf ihre jeweiligen Disziplinen ausgeübt haben. Hans-Ulrich Wehlers Ansatz der historischen Sozialwissenschaft wurde unter dem Namen »Bielefelder Schule« prominent, Reinhart Koselleck realisierte dort die Geschichtlichen Grundbegriffe, Soziologen denken bei »Bielefeld« an die Systemtheorie, und Hartmut von Hentig setzte dort seine Reformpädagogik um. Welches waren die Faktoren für den Erfolg einer Universität, die vor genau vierzig Jahren neu gegründet wurde? Welche Vorstellungen von Wissen und Wissenschaft, von Universität und Forschung, formten eine Einrichtung, von der über Jahrzehnte wesentliche Impulse für das intellektuelle Leben der Bundesrepublik ausgehen sollten?
PROGRAMM:
9–12.30 Uhr
Zwischen allen Stühlen. Schelsky, Bielefeld und die geistige Physiognomie politischer Konversion
Prof. Dr. Clemens Albrecht, Koblenz
Mit dem Fahrstuhl in die Sattelzeit? Wehler und Koselleck in Bielefeld
Prof. Dr. Frank Becker, Münster
Die Reform der Pädagogik. Hartmut von Hentig
Prof. Dr. Jürgen Oelkers, Zürich
14–17.30 Uhr
Papier als Passion. Zur Intimität von Codierung
Dr. Markus Krajewski, Weimar
Bielefeld im Raketenwinter 1983/84
Dr. Gustav Seibt, Berlin
Theoriegesättigt: Ankommen in Bielefeld am Beginn der 1990er
Prof. Dr. Valentin Groebner, Luzern
Leitung durch die Herausgeber Prof. Dr. Ulrich Raulff, Deutsches Literaturarchiv Marbach, Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Hellmut Seemann, Klassik Stiftung Weimar
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