Kathrin Passig: "Ach, das war ja ich"
| What | Social Event |
|---|---|
| When |
Feb 22, 2007 from 09:30 pm to 11:00 pm |
| Where | Köln, DE |
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Ein Abend über das Programmieren kapitalistisch-sozialistischer Joint Venture, neue Textuniversen, uneingestandene Peinlichkeiten
"Wenn man seit Jahren daran gewöhnt ist, dass *intelligente
Systeme* in aller Regel das Gegenteil des Erwünschten tun
oder es zumindest großen Aufwand kostet, sie zur Räson zu
bringen, ist es ausgesprochen wohltuend, wenn ein System zur
Abwechslung mal keine Ansprüche stellt, dabei aber intelligent
errät, was der Nutzer eigentlich möchte." (Kathrin Passig, Holm Friebe, Radiointeraktivität)
Moderation: Michael Kohtes
Musik: Ada
22. Februar, 21h30
Café Bar Westpol
im Kölner Westbahnhof
www.wp-cologne.de
Eintritt frei
Sendung der Aufzeichnung: 23h05 auf WDR 3
www.wdr3.de
Dass Kathrin Passig mit ihrem * Selbstaussage *
ersten literarischenText überhaupt beim letzten
Wettlesen in Klagenfurt den Hauptpreis ergatterte,
hielten manche für einen geschickt inzenierten Coup;
ebenso ist für viele die Zentrale Intelligenz Agentur,
der Textdienstleister, für den Kathrin Passig arbeitet,
fake industrie. Für Kathrin Passig gelten schlicht andere
Parameter, sie repräsentiert eine Generation,
die Informationen nach neuen Regeln verknüpft.
Kathrin Passig, geboren 1970, arbeitet in Berlin als
Geschäftsführerin der Zentralen Intelligenz Agentur,
schreibt für die TAZ, Spiegel online, ct, und veröffentlicht
regelmäßig in dem selbst programmierte Kollektiv-Blog
Riesenmaschine (Grimme Online Award 2006)
und der Berliner Zeitung.
Buchveröffentlichungen: "Die Wahl der Qual - ein Handbuch
für Sadomasochisten und solche, die es werden wollen"
(Rowohlt 2000, zusammen mit Ira Strübel),
"Das nächste große Ding" (Verbrecher Verlag 2006,
zusammen mit Holm Friebe)
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