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Fachgruppe »Computer als Medium« im Fachbereich »Informatik und Gesellschaft« der Gesellschaft für Informatik e.V.
Unmittelbar vor der HyperKult 17, am 1. und 2. Juli 2008, findet an demselben Ort die »International Working Conference on Virtuality and Society: Massive Virtual Communities« des Informatik-Weltverbandes IFIP statt.
Workshop von Ch. Neubert, G. Schabacher und L. Scholz
Einleitung Prof. Dr. Michael Wetzel Universität Bonn "Das Kleine neben ihrem Bild" Männerphantasien moderner Frauen
Die SK Stiftung Kultur Köln veranstaltet in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln und der Galerie Anita Beckers Frankfurt ein eintägiges nicht-öffentliches Symposium zum Thema: Neue Wege in der Medienkunst: Produktionsförderung � neue Modelle, Perspektiven, Standorte
Trendforum TV in Kooperation mit Electronic Arts
Die Geisteswissenschaften sind reich an Anregungen, Lösungen, Reflexionen. Zur Erklärung der Welt sind sie vielen unverzichtbar. Institutionen der Hansestadt nehmen zentrale Themen der Geisteswissenschaften in den Blick und wollen Neugier auf Fragen rund um Verstand, Moral, Schrift, Sprache und Kultur wecken. Sie zeigen exemplarisch, worüber bei ihnen nachgedacht wird und was sie zu bieten haben: Im Jahr der Geisteswissenschaften, ein Mal im Monat, in der SPIEGEL-Kantine.
Die InstitutsMontage im Hamburger Institut für Sozialforschung befassen sich – im Jahr der Geisteswissenschaften - von Februar bis Dezember 2007 mit der Frage „Wie weiter mit…?“ Wie können, wollen und müssen wir heute mit den Werken sozialwissenschaftlicher Theoretiker umgehen? Dieser Frage wird in zehn Veranstaltungen nachgegangen.
Prof. Dr. Christoph Tholen
Interdisziplinäre Konferenz vom 16. bis zum 17. November 2007 an der Universität zu Köln
Vortrag, Führung und Diskussion im Museum Schnütgen
Das Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr bietet in seiner Vortragsreihe zur Mülheimer Stadtgeschichte einem breiten Publikum interessante Einblicke in unterschiedlichste Aspekte der wechselvollen Geschichte einer Ruhrgebietsstadt.
Der französische Philosoph Jacques Rancière hat in den letzten Jahren zahlreiche Texte vorgelegt, in denen der Zusammenhang von Politik und Ästhetik in sehr grundlegender Weise perspektiviert wird.
Wissenschaftspolitischer Roundtable im Hotel
RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM HÖRSAAL HGB20 LEITUNG: PROF. DR. ERICH HÖRL, INSTITUT FÜR MEDIENWISSENSCHAFT, RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM
Sieben Jahre standen die Naturwissenschaften im Mittelpunkt der Wissenschaftsjahre. Das Jahr 2007 wirft nun das Licht auf eine Disziplin, die im ersten Moment mit den Naturwissenschaften nur wenig zu tun hat. »Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit« lautet das Motto des Wissenschaftsjahres 2007. Worin liegt die Besonderheit dieses Jahres? Die Geisteswissenschaften definieren sich mit und über die Sprache. »Erinnern, Vermitteln, Gestalten« steht für die Vielzahl von Disziplinen, die sich unter dem Dach der Geisteswissenschaften wiederfinden. Nur durch das Verständnis der Vergangenheit können Regeln entwickelt werden, an denen sich fachübergreifend alle Diszipli-nen orientieren. Nur durch das Vermitteln und Gestalten ist eine wissenschaftliche Arbeit überhaupt erst möglich. Die öffentliche Vortragsreihe »Faszination Technik« versucht eine Verbindung zwischen den beiden Disziplinen zu schaffen.
In diesem Vortrag untersucht Thomas Niehr die Besonderheiten der Argumentation von Politikern verschiedener Parteien, die sich ausführlich zu ihrer persönlichen politischen Krise äußern. Insbesondere wird er der Frage nachgehen, ob es – bei allen politischen Unterschieden - gemeinsame Argumentationsstrukturen bei den verschiedenen Personen gibt. Wenn dies der Fall sein sollte, dann stellt sich die Frage, ob sich plausible Gründe für derartige Übereinstimmungen finden lassen.
Filmabend mit Diskussion im Off Broadway.
Workshop der Forschergruppe "Anfänge (in) der Moderne"
Eine Ringvorlesung und räumliche Zeitreise des kulturwissenschaftlichen Nachwuchses der Justus-Liebig-Universität Gießen
Arbeitskreis Naturwissenschaften mit Dr. Frank-Burkhard Meyberg, Universität Hamburg
Darf man erwachsene Leute einem Lesetest unterziehen? Würden Sie einen Interviewer hereinlassen, mit ihm am Küchentisch sitzen und Testaufgaben lösen? Wie denkt sich die Forschung das?
2. Workshop des Medienwissenschaftlichen Lehr- und Forschungszentrums (MLFZ) am 05./06.10.07 in Köln
Das Erinnerungsprojekt ist in Zusammenarbeit mit der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) und unterstützt von der Stiftung Nord/LB-Öffentliche der wichtigste Beitrag des Museums im Schloss Wolfenbüttel zum Wissenschaftsjahr 2007. Zwischen 1904 und 1911 wurden die beiden Wolfenbütteler siebenmal für den Physik-Nobelpreis nominiert. Die Erforschung der Radioaktivität verdankt ihnen entscheidende Erkenntnisse. Außerdem erfanden sie die Photozelle und vieles mehr...
In dieser Ausstellung werden 80 Kinderbücher aus dem Zeitraum von 1910 bis 2004 gezeigt. Dabei werden nicht nur kinderliterarische Werke deutsch-jüdischer Autoren und Autorinnen präsentiert, sondern auch ausgewählte jüdische Kinderbücher aus zehn anderen Ländern in deutscher Übersetzung.
Verlag und Leihbibliothek Franzen & Grosse sind ein typisches Produkt der Aufklärung. An beiden lassen sich exemplarisch Buchproduktion und Leseverhalten in einer preußischen Kleinstadt im 18. Jahrhundert darstellen. Die Ausstellung gibt einen Überblick über Verlegerpersönlichkeiten und Verlagsprogramm wie auch über die Struktur der Leihbibliothek.
Große Sonderausstellung im Schiller-Nationalmuseum
"Points of View - Bilder vom Schwarzwald" ist eine Ausstellung in Verbindung mit der Tagung "Landschaft verstehen" des Instituts für Visual Profiling, Freiburg, in Kooperation mit der Fakultät für Forstwissenschaft (Institut für Kulturgeographie, Institut für Landespflege) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und weiterer Kooperationspartner.
Im Mittelpunkt der Ringvorlesung steht die Sprache als besondere und dem Menschen eigene Fähigkeit und ihre wissenschaftliche Erforschung. Die Stuttgarter Linguistik konzentriert sich auf Eigenschaften der Sprache selbst, wie Satzstrukturen, Bedeutungen sprachlicher Formen oder lautliche Realisierungen. Diese theoretischen Erkenntnisse sind die Voraussetzung für die Erforschung von Sprache im Allgemeinen und für sprachverarbeitende Anwendungen in verschiedenen Bereichen.
Die Vortragenden sind entweder im Forschungsverbund Educational Linguistics an der JLU Gießen aktiv oder im Bereich der Educational Linguistics besonders ausgewiesene auswärtige Experten. In allen Beiträgen werden gesellschaftlich und bildungstheoretisch relevante Fragestellungen betrachtet und vor dem Hintergrund sprachwissenschaftlicher und sprachdidaktischer Konzepte diskutiert, so zum Beispiel im Bereich der Sprachpolitik und Sprachplanung sowie der Verwendung neuer Medien und Technologien im Fremdsprachenunterricht.
Eine Ausstellung der Klassik Stiftung Weimar in Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich 482 »Ereignis Weimar–Jena. Kultur um 1800« der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Der Deutsche Germanistentag 2007 setzt sich mit der Universalität und Vielfalt in Sprache, Literatur und Bildung sowie mit anthropologischen Grundfragen des Verhältnisses von Natur und Kultur auseinander. Sprach- und Literaturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Fachdidaktiker und Deutschlehrende aus dem In- und Ausland diskutieren über Themenfelder wie "Körper und Kultur", "Gedächtnis und kultureller Wandel" sowie "Bildung und Wissen".
Das Projekt „Kunst – Sprache – Öffentlichkeit. Kommunikationsraum documenta 12“ soll beispielhaft illustrieren, welche Rolle die germanistische Sprachwissenschaft bei der Analyse von Texten und Diskursen für die Öffentlichkeit und bei der Vermittlung eines Themas in die Öffentlichkeit spielen kann. Bezugspunkt ist die documenta 12, die vom 16.6. bis 23.9.2007 in Kassel stattfindet.
Intensivseminar Mit Professor Christoph Lischka, HfK Bremen
Am 15. September 2007 entsteht im Rahmen des Sommerfestes der Zeppelin University durch die aktive Teilnahme von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Künstlern und interessiertem Publikum ein „begehbares Lexikon“ zum Thema „Zwischen Geist, Geld und Gespräch“.
Im Jahr der Geisteswissenschaften präsentieren sich die geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsverbünde der Universität Trier mit der Initiative "geistesblitze". Vom 15. September bis zum 4. Oktober 2007 veranstalten sie die Aktion "geistesblitze" in der Stadt Trier.
Vortrag von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel über den »Mechanismus von Antikythera«.
Im Rahmen des Jahres der Geisteswissenschaften 2007 werden Wissenschaftler der Göttinger Akademie quer durch das Land reisen und in verschiedenen Städten Einblicke in ihre Arbeiten geben. „Geisteswissenschaften unterwegs“ hat die Göttinger Akademie ihre Vortragsreihe genannt, zum einen, weil die Akademie mit ihren Kooperationspartnern verschiedene Städte und Regionen Norddeutschlands aufsucht; zum anderen, weil die Vorträge den Wandel geisteswissenschaftlichen Forschens illustrieren sollen.
Vortrag von Hans-Werner Nierhaus in der Reihe zur Mülheimer Geschichte
Konferenz im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2007 - Jahr der Geisteswissenschaften HfG | Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe Stadt Karlsruhe
Auch in diesem Jahr läuft das „schwimmende Science Center“ von Wissenschaft im Dialog 34 deutsche Städte an. Sprache und Kommunikation stehen im Mittelpunkt der Ausstellung an Bord des 105 m langen Binnenschiffes. Auf gut 600 m² laden über 20 Exponate zum Mitmachen, Mitforschen und Ausprobieren ein. Sie informieren über Sprachen der Welt, Kommunikation mit Klingonen oder den Sprachwandel in unserer heutigen Zeit. Erraten Sie fremde Sprachen oder entschlüsseln Sie geheime Botschaften. Junge Wissenschaftler sind als Ausstellungslotsen an Bord und beantworten Ihre Fragen.
Internationales und interdisziplinäres Doppelsymposion in Bernkastel-Kues und Brüssel. Es wird vom Cusanus-Institut und der Königlich Flämischen Akademie der Wissenschaften mit der Stadt Bernkastel-Kues veranstaltet - verbunden mit Kunstausstellung, Konzerten, Diskussionen und weiteren Veranstaltungen in Bernkastel-Kues.
Mobile and Ubiquitous – nicht mehr bloß hier und jetzt, sondern zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort präsent zu sein – diese schon lange und mit großer Euphorie in neue Technologien projizierte Sehnsucht ist manifeste Realität unserer Zeit geworden, gewoben aus einem Netz, in dem jeder Teilnehmer ein Knoten ist, jeder Ausgang auch ein Eingang und jeder Empfänger auch Sender. Zu jeder Zeit, an jedem Ort können wir telematisch in Aktion treten, können jeden erreichen und sind für jeden erreichbar. Mithilfe unserer Avatare, Blogs und Tags nehmen wir digitale Gestalt an und legen uns mehr oder weniger fantasievolle Second Identities zu. In rasendem Tempo entstehen gänzlich neue Formen von Öffentlichkeit mit neuen Spielregeln und (manchmal auch) neuen Hierarchien. Doch nicht nur Technologie, Information und Kommunikation sind omnipräsent geworden, sondern vielmehr wir selbst: zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort aufspürbar, auf wenige Meter genau lokalisierbar durch die digitale Signatur unserer Handys, klassifizierbar durch die umfassenden Persönlichkeitsprofile, die wir nichts ahnend auf all unseren digitalen Ausflügen hinterlassen. Unter diesen Vorzeichen vollzieht sich eine weit reichende Neupositionierung und -bewertung der politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutungen von Öffentlichkeit und Privatheit.
Die Ausschreibung der eikones - Summer School 2007 richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Postgraduierte und Doktorierende der Kunst-, Literatur-, Theater-, Film- und Medienwissenschaften, der Wissenschaftsgeschichte, Philosophie und benachbarter Fächer.
Die Ausstellung beleuchtet das Kultphänomen Manga, stellt die japanische und die deutsche Rezeption dar, zeigt die kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe auf und gibt einen Überblick über die gängigsten Manga-Typen. Aus den verschiedenen Genres werden beispielhaft bekannte und berühmte Vertreter vorgestellt und erläutert.
Die Universitätsbibliothek der TU Berlin zeigt aus Anlass des Jahres der Geisteswissenschaften eine Ausstellung von Medien aus ihrem Bestand, die den Text des berühmten Schauspiels „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe zum Inhalt haben. Exemplarisch werden an diesen Medien die gravierenden Veränderungen in der Art der Überlieferung von Schrift und Text in den letzten Jahrhunderten verdeutlicht.
Die documenta 12 des Jahres 2007 ist ein Kommunikationsraum von globalen Ausmaßen, dessen Akteure Ausstellungsmacher, Künstler, Journalisten und das Publikum sind. Das Projekt untersucht zunächst die Rolle der Sprache bei der Gestaltung dieses Raumes, fragt nach den Leitbegriffen, den Argumentationsweisen, auch danach, was zwischen den Zeilen nur angedeutet ist. Zugleich werden Formen und Möglichkeiten der sprachlichen Vermittlung von Kunst in die breite Öffentlichkeit in den Blick genommen. Im Zentrum des Projekts steht der Dialog mit den Ausstellungsbesuchern und anderen Akteuren des Kommunikationsraums documenta 12 über diese Fragen. Für das Publikum werden unterschiedliche Möglichkeiten geschaffen, mit Experten über ihre Erfahrungen mit der ‚Sprache der Ausstellung’ zu reden.
Ausstellung zu Leben und Werk des berühmten bayerischen Germanisten und Sprachforschers Johann Andreas Schmeller mit Werken der Hofbibliothek sowie Exponaten aus dem Privatbesitz eines Nachfahren.
Projektorientierte Seminarveranstaltung im Gebiet "Angewandte Wissenschaftskommunikation" mit einer ersten Umsetzung des Projektziels am 15. September 2007 in der Altstadt der Stadt Koblenz, an welchem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars an Sprach-Marktständen Sprachwissenschaft vorstellen, vorführen, inszenieren, ausstellen und für Gespräche zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sollen selber gestaltete Wissenspostkarten mit Zitaten von herausragenden Linguistinnen und Linguisten sowie Sprach-Buttons oder Linguistik-T-Shirts verkauft werden.
Im Rahmen der Aktivitäten der Philosophischen Fakultät zum Jahr der Geisteswissenschaften veranstaltet das Lehr- und Forschungszentrum für die antiken Kulturen des Mittelmeerraums in Zusammenarbeit mit dem Römisch-Germanischen Museum Köln eine Ausstellung.
Die Wanderausstellung beschäftigt sich mit den singulären, ungeheuerlichen Verbrechen der Nationalsozialisten, die oftmals den Blick auf die Tatsache verstellen, dass Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit tief in unsere Geschichte zurückreichen.
Die Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen zu Halle widmet sich im Jahr der Geisteswissenschaften einem einzigartigen Schatz im Herzen ihres historischen Gebäudeensembles, dem ältesten erhaltenen profanen Bibliotheksgebäude Deutschlands mit der historischen Kulissenbibliothek. Wertvolle und seltene Objekte aus mehreren hundert Jahren Buchkultur sind in der Ausstellung versammelt und verleihen dem Bewusstsein der alten Bibliotheken als schützenswertem Kulturgut von hohem Rang Nachdruck.
ICWL is an annual international conference on web-based learning. The first ICWL was held in Hong Kong in 2002. Since then, it has been held in Australia (2003), China (2004), Hong Kong (2005), and Malaysia (2006). ICWL 2007 will be the 6th ICWL conference and held in Edinburgh, United Kingdom, a beautiful city full of culture and history.
Abschlusstagung des Graduiertenkollegs "Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung"
Interdisziplinäre Vorlesungsreihe der Forschergruppe "Anfänge (in) der Moderne"
In der Veranstaltung sollen im Sommersemester 2007 mit einem interdisziplinären Ansatz die Universität und die interessierte Öffentlichkeit in einen Dialog gebracht werden. Sprachwissenschaftler der Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften der TU Braunschweig sowie vier von auswärts eingeladene Gäste stellen sich dem Versuch, die Vielfalt linguistischer Fragestellungen einem außerfachlichen Publikum nahe zu bringen.
Weltfremd, abseitig, praxisfern – Hort der Bildung, Gedächtnis der Menschheit, Orientierungshilfe. Zwischen diesen gegensätzlichen Urteilen bewegt sich die Einschätzung der Geisteswissenschaften.
Amerikanistik, Archäologie, Finnougristik, Germanistik, Islamwissenschaft, Japanologie, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften, Philosophie, Politikwissenschaft, Psychologie, Romanistik, Sinologie, Slawistik oder Kulturwissenschaft – wozu sind diese Fächer gut? Meist wird den Geisteswissenschaften vorgeworfen, in stiller Einzelarbeit hoch wissenschaftlich zu arbeiten und ökonomisch von nicht quantifizierbarem Nutzen zu sein. Unterschätzt werden sowohl die „Geistesblitze“, die von ihnen ausgehen und in Gesellschaft, Politik, Arbeitswelt sowie Naturwissenschaften hineinwirken, als auch ihre theoretische und analytische Struktur. Kreative Ideen und neue Gedanken fördern unerwartete Lösungswege – auch auf unerwarteten Gebieten.
WORKSHOP Die Gegenwart lässt sich – wenn auch nicht paradoxiefrei – als 'Zeitalter des Raumes' (Foucault) beschreiben. Transformationen des Wissens in Form von 'Wenden' tragen dieser Diagnose besonders dort Rechnung, wo innerhalb der Selbstbeschreibung von Cultural Studies und Kulturwissenschaften von einem spatial turn die Rede ist. Wird hier ein neuer turn – oder genauer: bereits eine Folge von topographical, spatial, topological turns – angedreht, eine Grundierung der Metaphorizität selbstreflexiver Diskursbegriffe (Verräumlichung/Situiertheit von Wissen) unternommen, nach den Bio- und Technosciences auch die Geografie zur Positionierung in den epistemischen Shifts gesucht? Brauchen Kehren, Welterzeugungen und andere Figuren eine neue Referentialität zum „Realen“, nach der Philosophie der Zeit eine Wende zur fundamentalen Rasterung allen Denkens und Wahrnehmens im Raum?
Die Frage nach der Seele gehört zu den ältesten und aktuellsten Fragen der Philosophie. Dabei ist bis heute keineswegs geklärt, was das "Seelische" bzw. "Geistige" ausmacht und wie es sich etwa zum "Physischen" verhält. Dies belegen z.B. die aktuellen Kontroversen zwischen Neurowissenschaft und Philosophie über menschliche Willensfreiheit. Gegenstand der Vorlesung sollen die vielfältigen Facetten des "Seelischen" sein – verstanden als elementarer Bestandteil bewussten Lebens. Dabei sollen sowohl problemgeschichtlich entscheidende Stationen der Philosophiegeschichte analysiert als auch gegenwärtige systematische Debatten vorgestellt werden.
Ludwig Jäger führt Studierende durch die Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums Köln
Mit Prof. Dr. Ricardo Mandolini (Lille), Dr. Ralph Paland, Jan Simon Grintsch und Teilnehmern des Workshops "Von der Analyse zur Re-konstruktion: Schöpferische Annäherungen an Neue Musik an der Schnittstelle von Musik und Musikwissenschaft" sowie Ulrich Beuter (Dudelsack) und Frédéric Ponthieux (Gitarre). Klangregie: Ricardo Mandolini.
Vom 6. bis 8. Juli findet in Köln die Ständige Ägyptologenkonferenz statt, die dieses Jahr unter dem Rahmenthema "Bild-Diskurse" steht.
Tagungsprojekt mit Vorträgen, multimedialen Vorführungen und Diskussion.
Als "letzte Grenze" der drei Denker der Moderne Walter Benjamin (1892-1940), Carl Einstein (1885-1940) und Wilhelm Friedmann (1884-1942) ist das französisch-spanische Grenzgebiet in den Pyrenäen bezeichnet worden: Der Philosoph Benjamin, der Kunstwissenschaftler Einstein und der Romanist Friedmann nahmen sich hier nach gescheiterten Fluchtversuchen vor den Nationalsozialisten das Leben. Vorausgegangen waren Jahre der "rassisch" und politisch motivierten Diskriminierung, der Emigration und Internierung. Die Ausstellung informiert über das Leben und Werk der Denker, die gesellschaftlichen Implikationen ihres Schaffens, ihre Verfolgung durch die Nationalsozialisten und ihren Freitod. Sie wurde von der Bibliothèque Intercommunale Pau-Pyrénées und der Association Carl Einstein - Francois Mazou konzipiert und wird im 25. Jahr der Städtepartnerschaft zwischen Pau und Göttingen von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Göttingen e.V. in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen gezeigt.
Die siebenteilige Vortragsreihe „Eminem und die deutsche Klassik - Zum spannenden Verhältnis von Hochkultur und Popkultur“ behandelt moderne Unterhaltungskultur im Lichte "klassischer" Einflüsse. Prof.Dr. Baßler und das Germanistische Institut der Westfälischen Wilhelms Universität laden von April bis Juli Referenten ein, die zu so unterschiedlichen, wie unterhaltsamen Themen wie etwa Minnesang, Shakespeare, den Rapper Eminem oder die Rockband Franz Ferdinand, Fender-Gitarren, Computerspiele und die "blöde" Schönheit vortragen werden.
Gastvortrag von Prof. Dr. Gottfried Boehm, Universität Basel
Die Forschergruppe 'Anfänge (in) der Moderne' an der LMU München lädt ein zu einem Gastvortrag von Prof. Dr. Jürgen Trabant (Freie Universität Berlin)
Die Geisteswissenschaften sprechen viele "Sprachen" und behandeln viele Gegenstände von der Ägyptologie bis zur Computerlinguistik, von der Papyrologie bis zur Kaukasistik. Ihre Vermittlungskompetenz ist das Thema der Zentralveranstaltung des Philosophischen Fakultätentages, bei der Vertreter aller Fakultäten in Deutschland und die interessierte Öffentlichkeit zusammen kommen.
Ein Vortragsabend mit anschließender Diskussionen aus der Veranstaltungsreihe "Geist und Gehirn"
Ricardo Mandolini, geboren am 12. Juli 1950 in Buenos Aires, ist Komponist, Professeur des Universités, Lehrstuhl der musikwissenschaftlichen Abteilung der Universität Lille III, Leiter des elektronischen Studios. Nach seiner instrumentalen Ausbildung (Klavier, Gitarre, Cello) bis 1973 in Argentinien begann er sein kompositorisches Studium in Argentinien, u.a. von 1976-77 an der CICMAT. Von 1977-83 studierte er elektronische Musik an der Musikhochschule Köln unter der Leitung von Prof. Hans-Ulrich Humpert. Seine kompositorische Laufbahn und Dozententätigkeit ermöglichte ihm u.a. die Zusammenarbeit mit verschiedenen Studios elektroakustischer Musik in aller Welt (CICMAT, Buenos Aires; EMS, Stockholm; GRM, Paris; IPEM, Gent, GMEB, Bourges) und wird durch verschiedene Lehraufträge und Gastprofessuren rund um den Globus sowie zahlreiche internationale Auszeichnungen ergänzt.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin und des Verlages Matthes & Seitz Berlin
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Forschungskolloquiums "Neuere Forschungen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte" statt und wird von dem Institut für Wirtschaftsgeschichte und dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Univeresität Göttingen organisiert. Referent: Prof. Dr. Constantin Goschler, Universität Bochum, Historisches Institut
Wie kein anderer Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts gilt Alexander von Humboldt als Vermittler zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. Anhand der Biographie werden wesentliche Stationen des Lebens und Wirkens Alexander von Humboldts mit dem Schwerpunkt auf die Lebenswissenschaften dargestellt.
Rechner, Röhren, Raffael – Raritäten aus den Sammlungen der RWTH. Das Hochschularchiv präsentiert in Kooperation mit dem Reiff-Museum ab dem 04. Juli 2007.
Prof. Dr. Werner Gephart
Im Fokus der Veranstaltung steht die Frage nach der Zukunft der Vielsprachigkeit in Europa vor dem Hintergrund einer für die internationale Bedeutung der europäischen Wirtschaft, Technologie und Wissenschaft notwendigen Dominanz des Englischen. Schriftsteller und Kulturwissenschaftler aus drei Kontinenten (Amerika, Afrika und Europa) präsentieren unterschiedliche Strategien der Überlieferung sprachlicher Vielfalt angesichts einer national oder international dominanten Sprache.
Anlässlich der Ausrichtung des 16th International Congress of Phonetic Sciences vom 6.-10. August 2007 stellen Phonetiker der Universität des Saarlandes die vielen Facetten ihre Faches im Rahmen einer Ausstellung vor. Neben Exponaten, die sich auf den Phonetik-Professor Higgings aus "My Fair Lady" beziehen, wird auch anhand der Geschichte des Weltkongresses gezeigt, wie sich das Fach Phonetik in Bezug zu vielen anderen wissenschaftlichen Disziplinen entwickelt hat. Beispielsweise werden Modelle zu sehen sein, die die Stimmbildung beim Menschen veranschaulichen; zum anderen werden erste Versuche der künstlichen Stimmbildung demonstriert: angefangen bei Ritter Wolfgang von Kempelens Sprechmaschine im 18. Jahrhundert bis hin zu verschiedenen Verfahren von Computerstimmen am Anfang des 21. Jahrhunderts.
Kunst, Wissenschaft und Publikum im Dialog Junge Nächte im Alten Museum: Zum Jahr der Geisteswissenschaften bieten Studierende der Archäologie eine besondere Begegnung mit der Antike an.
Die öffentliche Ringvorlesung wird den Zusammenhang von Vorsehung, Schicksal und göttlicher Macht in der Welt der Antike und Spätantike behandeln. Die in Mesopotamien, Ägypten und Iran entwickelten Vorstellungen werden dabei ebenso berücksichtigt wie die monotheistischen Religionen. Auch der Islam ist in dieser Frage reich an aufschlussreichen Debatten. Den spezifischen Präsentationen werden Vorträge zur Seite treten, die das Thema grundsätzlich aus religionswissenschaftlicher und religionsphilosophischer Perspektive beleuchten.
Ringvorlesung, jeweils dienstags 18 Uhr bis 20 Uhr, wechselnde Referenten aus verschiedenen sprachwissenschaftlichen historischen, linguistischen und weiteren Fachgebieten.
Ringvorlesung zur Geschichte eines Namens und eines Konzepts
Vom 1. bis 5. Juli laden die Universität des Saarlandes, der AStA, die Landeshauptstadt Saarbrücken und das Wissenschaftsministerium zu einer großen Aktionswoche zum Thema Sprache mit vielen Veranstaltungen in Saarbrücken ein. Aus Anlass des Jahres der Geisteswissenschaften finden Lesungen, Vorträge, Diskussionen und Ausstellungen statt. Ein Lesemarathon soll am 5. Juli ganz Saarbrücken in seinen Bann ziehen und Leselust wecken. Vorleserinnen und Vorleser können sich noch bis 5. Juli anmelden oder einfach mit ihren Büchern an die öffentlichen Leseorte kommen.
Auch in diesem Jahr läuft das „schwimmende Science Center“ von Wissenschaft im Dialog 34 deutsche Städte an. Sprache und Kommunikation stehen im Mittelpunkt der Ausstellung an Bord des 105 m langen Binnenschiffes. Auf gut 600 m² laden über 20 Exponate zum Mitmachen, Mitforschen und Ausprobieren ein. Sie informieren über Sprachen der Welt, Kommunikation mit Klingonen oder den Sprachwandel in unserer heutigen Zeit.
Eine interaktive Wanderausstellung zu Flugblättern der Frühen Neuzeit
In dieser Ausstellung werden 80 Kinderbücher aus dem Zeitraum von 1910 bis 2004 gezeigt. Dabei werden nicht nur kinderliterarische Werke deutsch-jüdischer Autoren präsentiert, sondern auch ausgewählte jüdische Kinderbücher aus zehn anderen Ländern in deutscher Übersetzung.
Die Ausstellung der Theaterwissenschaftlichen Sammlung zum Moskauer Hebräischen Theater HABIMA, das zwischen 1926 und 1929 in Deutschland gastierte, zeigt herausragende Bild- und Textdokumente zu den berühmtesten Inszenierungen; darunter der "Dybuk" von Schalom An-Ski und "Der Golem" von Halper Leivick. Das Rahmenprogramm bietet szenische Veranstaltungen zum "Dybuk" sowie einen musikalischen Abend.
Alte Inschriften, Totenbücher, Urkunden und antike Vasen erzählen vom Leben und Sterben der Menschen, die z.T. Jahrtausende vor uns gelebt haben. Ihre Botschaften entschlüsseln Experten in den deutschen Akademien der Wissenschaften und den Staatlichen Museen zu Berlin.
Der Mannheimer Antikensaal war im ausgehenden 18. Jahrhundert in Deutschland eine der bedeutendsten Stätten klassischer Bildung. Goethe und Schiller haben hier entscheidende Impulse empfangen. Die Ausstellung widmet sich erstmalig mit der Person des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz dem lange vergessenen "Spiritus rector" des Antikensaals. Kooperation mit der Universität Mannheim.
Der Veranstaltungszyklus umfasst neben Vorträgen zum kulinarischen Diskurs im engeren Sinne eine Vielzahl von Beiträgen u.a. zur Archäologie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Filmwissenschaft, Kulturanthropologie, Politologie, Geographie und Philosophie sowie Abendveranstaltungen in Form von Lesungen, Konzerten, Filmvorführungen und Vernissagen zur visuellen Präsentation des Themas.
Eine Ausstellung des Museums im Schloss Wolfenbüttel im Rahmen des Wolfenbütteler Leibnizjahres.
Die Mark Brandenburg feiert ihren 850. Geburtstag. Das Jahr 1157 setzt das markante Ursprungsdatum für die Bildung eines bis dahin nicht existenten, in Folge aber sehr stabilen Territoriums. Seine Ausdehnung und Traditionen bestimmen ganz wesentlich das heutige Land Brandenburg, das von sich behaupten kann, eines der Bundesländer mit der ältesten Herkunft zu sein.
Wichtige Werke der romanischen Literatur vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert werden in ihrem jeweiligen historischen Zusammenhang von Dozenten des Seminars für Romanische Philologie und von Gästen exemplarisch vorgestellt.
Ausstellung im Malerbuchsaal der Bibliotheca Augusta. Matinee am 29.07.2007, 11.30 Uhr, mit einem Vortrag von Dr. Christian Scheffler, Frankfurt/Main.
Eine Ausstellung zum 150. Geburtstag von Hugo Schauinsland Mit einer Sonderausstellung zum 150. Geburtstag seines Gründungsdirektors Hugo Schauinsland feiert das Überseemuseum 2007 einen bemerkenswerten Bremer Museumsmann und Wissenschaftler.
Krönungssaal des Aacher Rathauses, Markt
Die Forschergruppe 'Anfänge (in) der Moderne' an der LMU München lädt ein zu einem Gastvortrag von Prof. Dr. Homi K. Bhabha (Harvard University)
Mary J. Carruthers hat durch ihre philologischen Forschungen zu mittelalterlichen Gedächtnistheorien ein Forschungsfeld aufgetan, das für Medienwissenschaftler, Neuropsychologen und Informatiker gleichermaßen interessant ist. Ihre Werke helfen nicht nur, mittelalterliche Konzepte von ‚Gedächtnis‘, die weit mehr umfassen als einen bloßen Informationsspeicher, besser zu verstehen, sondern schärfen auf diese Weise auch den Blick auf moderne Vorstellungen vom ‚Gedächtnis‘. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit der Haskins Medal der Medieval Academy of America für ihre Studie The Craft of Thought: Meditation, Rhetoric, and the Making of Images. 400–1200.
Prof. Dr. Mathias Schmoeckel
Führung/Diskussion Express-Verlag, Köln
Ein Gastvortrag von Herrn PD. Dr. David Ganz (Universität Münster)
Konferenz des SFB-FK 427
Closed Workshop oder offene Diskussionsrunde? Ein wenig von beidem. Wir machen für drei Stunden die Türen zu und diskutieren mit Vertretern aus unterschiedlichen Bereichen, wie sich in der Zukunft die Medien, die Mediennutzung und der Mensch als Nutzer dessen entwicklen. Die Diskussion soll offen sein, muss nicht zwangsläufig ein Ergebnis haben, sondern stellt vielleicht unterschiedliche Szenarien gegeneinander. Teilnehmer werden gebeten, sich anzumelden.
Das 19. medienforum.nrw, das vom 18. bis 20. Juni in der Kölnmesse stattfindet, widmet sich in diesem Jahr erneut einen ganzen Tag lang dem Thema Podcasting. Damit bietet das medienforum.nrw bereits zum zweiten Mal im Rahmen seines Konvergenzkongresses einen eigenen Podcastday an.
Politik ist in jenem Großraum zwischen Ägypten, Palästina, Syrien, Anatolien und Mesopotamien entstanden, in dem derzeit die schärfsten politischen Gegensätze der Weltpolitik ausgetragen werden. Die von den Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ausgerichtete Veranstaltung im Altarraum des Pergamonmuseums soll einen Beitrag zur Verständigung mit den heute im "afro-eurasischen Halbmond" lebenden Völkern leisten. Ziel ist es, den politischen Diskurs zwischen Juden, Christen und Moslems zu fördern.
Natur und Geist beim Menschen und seinen Mitgeschöpfen. Aspekte aus Natur- und Geisteswissenschaften. Eindrücke von der Metanexus-Konferenz 2007 in Philadelphia
In Spielen und besonders in Online-Spielen zeigt sich deutlich, welche Herausforderungen die Konvergenz der Medien und Technologien auch für das Recht mit sich bringen. Gemeinsam mit dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) e. V., dem kölner forum medienrecht (kfm) und dem Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) e. V. werden dazu drei Themenkomplexe fokussiert.
PD Dr. Ulrich Volp
Unter dem Motto „Mediengesellschaft der Zukunft“ erwarten den Besucher des 19. medienforum.nrw spannende Diskussionen, hochrangige Experten aus der Medienbranche und Denkanstöße für das Handeln von morgen.
Ein Abend mit Wittgenstein am Philosophischen Seminar der Universität Tübingen. Kernthesen des Tractatus logico-philosophicus, des Grundsteins für eine realistische Bedeutungstheorie, werden mit Hilfe von Bildern erläutert. Anschließend wird zu jeder Hauptthese eine kurze musikalische Darbietung aus der "Tractatus Suite" von M.A. Numminen aufgeführt. Die Veranstaltung wird am Freitag, dem 15. Juni 2007, an der Ruhr-Universität Bochum wiederholt.
Vom 21. Mai bis zum 17. Juni 2007 ist Prof. Anna McCarthy zu Gast beim Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg.
Anna McCarthy; Gastprofessorin
Fernsehfestival vom 14. bis 18. Juni im Rahmen des 19. medienforum.nrw in Köln zeigt hochwertige nationale und internationale TV-Produktionen als Vorpremieren
Unter dem Titel "Die Macht der Sprache" setzt sich das Goethe-Institut im Rahmen eines Festivals in der Akademie der Künste mit der Rolle und Bedeutung von Sprache in einer globalisierten Welt auseinander. Zu den Themenfeldern "Mehrsprachigkeit und Identität", "Sprachwandel und Sprachenpolitik" und "Die Wissenschaft ist mehrsprachig" werden Präsentationen, Podiumsgespräche, Symposien, Vorführungen und spezielle Fachveranstaltungen angeboten.
Die gemeinsam von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, der Johannes Gutenberg-Universität, dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum und dem Institut für Europäische Geschichte organisierte Veranstaltungsreihe umfasst unter anderem eine "Night of the Profs", bei der Akademiemitglieder und Mainzer Professorinnen und Professoren aus unterschiedlichen Disziplinen erläutern, was sie an den Geisteswissenschaften fasziniert. Außerdem gibt es eine literarisch-musikalische Soirée im Museum für antike Schifffahrt und eine wissenschaftliche Exkursion zur Liebfrauenkirche in Oberwesel am Rhein.
Prof. Dr. Konrad Klaus
Gemeinsam mit Partnern der Region organisiert die Initiative Wissenschaft im Dialog den siebten Wissenschaftssommer – diesmal in Essen. Rund 100 Ausstellungen, Workshops, Vorträge, künstlerische Darbietungen und eine Lange Nacht der Wissenschaft beschäftigen sich mit den Geisteswissenschaften und besonders mit dem Thema Sprache. Ob Kunst oder Wissenschaft, Bücher, Bilder oder Musik – alle "sprechen" ihre eigene Sprache. Auf dem Wissenschaftssommer werden aktuelle Fragen und Erkenntnisse aus den Geisteswissenschaften vorgestellt und auf Wunsch diskutiert.
Filmclub 813, Köln
Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft veranstaltet das Geisteswissenschaftliche Zentrum für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in Leipzig eine Konferenz für internationale Geistes- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Im Mittelpunkt steht unter anderem die Frage nach der Kultur als übernationale Gemeinsamkeit oder als nationaler Anspruch.
Prof. Dr. Konrad Stock
Afghanistan ist ein uraltes Kulturland – geographisch war und ist es ein Dreh- und An-gelpunkt für angrenzende Kulturen. Oft war es auch ein Durchzugsland für zentralasia-tische Stämme. Für Alexander den Großen war Afghanistans Osten der Wendebereich seiner persischen Eroberungen. Die Gandhara-Kultur des 1.-6. Jh. n. Chr. schuf die Ver-schmelzung westlich hellenistischer Tradition mit östlich-buddhistischem Glauben, deren großes Zeugnis die Buddhas von Bamiyan bis 2001 waren. Zerstört wurden sie durch islamisch-fundamentalistischen Taliban im März 2001.
Konferenz des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs "Medien und kulturelle Kommunikation" (SFB/FK 247) Teilprojekt C9
Prof. Dr. Harald Suermann
Bilder des Glaubens im Zeitalter ihrer Verstaatlichung
Prof. Dr. Albert Gerhards
Eine kultur-wissenschaftliche Entdeckungsreise zum Jahr der Geisteswissenschaften
Komponieren auf den Spuren der elektronischen Musik
Film- und Vortragsreihe in Kooperation mit dem Filmclub 813 als Teil des bundesweiten Projekts "Work in Progress" (Stiftung Freunde der Deutschen Kinemathek e.V./Bundeskulturstiftung) kuratiert von Carlo Peters und Brigitte Weingart
KulTouren bezeichnet den Weg der Geisteswissenschaften in die Stadt, den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die Veranstaltungsreihe präsentiert in Performances, Workshops und Gesprächen das im Forschungskolleg "Medien und Kulturelle Kommunikation" versammelte Wissen dort, wo seine Aktualität sichtbar wird: in Behörden, Cafes, Theater, Studios und Museen.
Bernhard Stiegler - Ein kleiner Rundgang durch die Geschichte der Fotografie: 2007-1929-1859
Kollegkolloquium, Konferenzraum Pohligstrasse
Dr. Volker Ladenthin
Prof. Dr. Rainer Anselm (Zürich)
Prof. Dr. Dr. Manfred Hutter
Gender goes Life lecture series: Daniela Hammer-Tugendhat (Wien)
Begleitprogramm zur Ausstellung der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA) im Wissenschaftszentrum Bonn - EinBLICKE
Herzlich möchten wir Sie einladen zum zweiten Konzert, das Ricardo Mandolini im Rahmen seiner Gastprofessur in Köln durchführen wird.
Abschlusstagung des Graduiertenkollegs "Codierung von Gewalt im medialen Wandel", Humboldt-Universität zu Berlin
Konferenz des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs "Medien und kulturelle Kommunikation" (SFB/FK 247)
Natur und Geist beim Menschen und seinen Mitgeschöpfen. Aspekte aus Natur- und Geisteswissenschaften. Nachbereitung des Vortrags (21.3.2007) von Prof. Hans-Peter Dürr, München
Votrag von Ricardo Mandolini; Gastprofessor Seminarraum des Forschungskollegs
Prof. Dr. Michael Meyer-Blanck
DER SPRINGENDE PUNKT: Archivprojekt: Happening und Fluxus, Kölnischer Kunstverein 1970, präsentiert von Marcel Odenbach
Vortrag von Ricardo Mandolini; Gastprofessor Seminarraum des Forschungskollegs
Literarischer Frühling 2007.
Prof. Dr. Michael Schulz, Ist Joseph Ratzingers Glaube an die Vernunft vernünftig? – Zu Papst Benedikt XVI. Programm eines interkulturellen Dialogs
Quantenschaum 007: Das wohltemperierte System (Vortrag und Performance) Nach dem großen Erfolg des Circus Quantenschaum und den dazugehörigen Veranstaltungen während der »Stadt der Wissenschaft 2005« sucht die bremer shakespeare company in vier Veranstaltungen erneut mit Künstlern und Wissenschaftlern nach gemeinsamen Quellen für Forschung, Erkenntnis und Kreativität.
Das Seminar stellt auf der Grundlage der von der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Instituts herausgegebenen "Orientierungshilfen" eine neue, zukunftsweisende Sichtweise der genannten Problematik zur Diskussion.
Vortragsreihe zur Ausstellung "Das Studium des schönen Altertums". Prof. Dr. Valentin Kockel (Augsburg) berichtet über Die Archäologie und ihre Bilder im 18. und frühen 19. Jahrhundert.
Judith Keilbach (Berlin) wird in Ihrem Vortrag anhand ausgewählter Sendungen über den Nationalsozialismus dem Wandel der Rolle der Zeitzeugen in bundesdeutschen Geschichtsdokumentationen nachgehen.
Kurzvortrag, Lesung und Podiumsdiskussion. Lesung der Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar. Kurzvortrag zur Programmschrift von Ottmar Ette (Universität Potsdam): »Literaturwissenschaft als Lebenswissenschaft« Podiumsdiskussion mit Wolfgang Asholt (Herausgeber von Lendemains), Ottmar Ette (Universität Potsdam), Christoph Menke (Universität Potsdam) und Ansgar Nünning (Universität Gießen).
Rathausvortrag von Prof. Dr. Helmut Henne über den "Vater der Grammatik", der 1638 als Fürstlicher Rat den Dienst am Wolfenbütteler Hof antrat und eine zentrale Figur der barocken Hofkultur in Wolfenbüttel war. In die Geschichte eingegangen aber ist er durch sein Standardwerk über die "teutsche Hauptsprache", das als wegweisende deutsche Grammatik bis zu Jakob Grimm gilt.
Wer kennt sie nicht aus dem Deutschunterricht − die neun mal 15 Zentimeter großen Büchlein der Reclam-Universal-Bibliothek, kurz: die Reclam-Hefte. Keine Schülergeneration hat es versäumt, sich mit Kritzeleien und Kommentaren unterschiedlichster Art auf Maria Stuart oder Faust I zu verewigen.
Wanderausstellung
Vortragsreihe zur Ausstellung "Das Studium des schönen Altertums". Prof. Dr. Sotera Fornaro (Sassari) berichtet über Christian Gottlob Heynes mythologische Forschungen zur griechischen Frühgeschichte.
Der workshop hat initiierende Funktion für das Forschungsprofil der Germanistischen Literaturwissenschaft an der Universität in Vechta. Er sorgt für den Aufbau einer Vernetzungsstruktur mit thematisch ausgewiesenen Kollegen der Germanistik und anderen Fächern. Der workshop dient der Orientierung für die Entwicklung von innovativen Modulen in der Lehre besonders für die neuen Fachmaster.
Im März 2007 veranstaltet die Europäische Gesellschaft für frühneuzeitliche Philosophie e.V. ESEMP ihren Ersten Internationalen Kongress zum Thema „Aufbruch ins Moderne Europa“. Sie schafft damit eine Gesamtschau auf kulturelle Fundamente unserer europäischen Identität: eine Vernetzung der Forschung zur Frühen Neuzeit. Der Kongress, der in Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen vorbereitet wird, untersucht die Weichenstellungen in die moderne Welt, die zwischen 1400 und 1700 die Wissenschaften veränderten und von der zeitgenössischen Philosophie reflektiert wurden. Wissenschaftler aus ganz Europa sind als Referenten und Gäste dabei.
Workshop A2
Ausstellung der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA) im Wissenschaftszentrum Bonn
Ein Kunstprojekt von Gerald Uhlig und Peter Badge
am Dienstag, dem 20.03. ist es wieder soweit: Die vierte Präsentation des Hochschularchivs wird eröffnet. Sie ist dieses Mal - nach den "Festen und Feiern an der RWTH" - einem ernsteren Thema gewidmet: der "RWTH im Ersten Weltkrieg".
Iris Radisch, eine der renommiertesten deutschen Journalistinnen (Die Zeit) und ehemaliges Mitglied im „Literarischen Quartett“, spricht über die Zukunft der Familie und die Rolle der Frau. Männchen, Weibchen, Nest und Nachwuchs, das ist der Gang der Welt seit Anbeginn. An den evolutionären Grundgesetzen kommt man ohne Folgen nicht vorbei. Die Natur rächt sich an der Moderne, den Einsatz der Pille bestraft sie mit Engpässen in der Rentenfinanzierung. In den „Gebärkampagnen“ der letzten Zeit werden Frauen einem enormen Druck ausgesetzt. Die emanzipierte, arbeitende Frau gerät in Misskredit. Dabei ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau eine wunderbare Sache, die nicht mehr zurückgenommen werden kann. Wir müssen sie verteidigen, auch wenn sie oft nicht funktioniert, wie insbesondere bei der Familiengründung. Lesung mit moderiertem Gespräch.
Die singulären, ungeheuerlichen Verbrechen der Nationalsozialisten verstellen oftmals den Blick auf die Tatsache, dass Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit tief in unsere Geschichte zurückreichen.
Jürgen Udolph, Namensforscher, gibt einen Einblick in die Bedeutung der Namensforschung mit anschließender Gelegenheit, die Herkunft und Bedeutung seines eigenen Namens erklärt zu bekommen.
Das Institut für Historische Landesforschung der Universität Göttingen und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen laden dazu ein, sich mit der Geschichte und Arbeitsweise der Arbeitsstelle Niedersächsisches Wörterbuch vertraut zu machen. Diese Forschungseinrichtung erstellt das Niedersächsische Wörterbuch, das mit einem Umfang von rund 300.000 Wörtern zum größten niederdeutschen Wörterbuch wird.
Bettina Eistel ist 1961 ohne Arme auf die Welt gekommen. "Meine Mutter erschrickt noch heute, wenn sie an die Totenstille zurückdenkt, die im Kreißsaal herrschte, als ich aus ihrem Bauch schlüpfte. Ich war zwar ein Wunschkind, aber dann das." Bettina ist eines der rund 10.000 so genannten "Contergan-Kinder". Sie hat keine Arme - aber einen starken Willen. Mit Optimismus und Ideenreichtum setzt sie sich gegen die Ausgrenzung aus der "normalen" Welt zur Wehr! Ihre Stärke verdankt sie nicht zuletzt dem Sport: Ihre sportliche Karriere begann 2002, als sie zum ersten Mal Deutsche Meisterin im Dressurreiten wurde. Es folgten zahlreiche Titel und Medaillen bei nationalen und internationalen Meisterschaften, darunter zwei Silbermedaillen bei den Paralympics in Athen und zwei Goldmedaillen bei der EM 2004 in Ungarn. Bettina Eistel ist Diplom-Psychologin und arbeitet auch als freiberufliche Unternehmenstrainerin. Lesung mit moderiertem Gespräch.
philosophische Lesungsreihe von ALEXANDER TSCHERNEK mit Texten von Hannah Arendt, Sören Kierkegaard, Vladimir Jankelevich, Seneca und Christian Müller 4 x Philosophie & Gespräch Behören Sie die Original-Texte unerschrocken/freudevoll bei Brot & Wein
Die Hauptausstellung des Vereins Kulturstadt Wolfenbüttel e.V. in diesem Jahr ist den grundlegenden Entdeckungen und genialen Erfindungen von Gottfried Wilhelm Leibniz gewidmet. Anhand von 21 Funktionsmodellen (mit Antrieb), 40 Bild- und Texttafeln, 2 Vitrinen mit 10 Originalarbeiten sowie einem Lesetisch und zwei Filmen gewährt diese Wanderausstellung der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität in Hannover umfassende Einblicke in Teilbereiche des Leibnizsche Lebenswerks.
43. Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache (IDS)
Donatella di Cesare studierte Philosophie an der Universität La Sapienzia und promovierte in Tübingen bei Eugenio Coserio. Von 1996-1998 war sie Research Fellow der Alexander von Humboldt Stiftung in Heidelberg, wo sie letzte Schülerin Hans-Georg Gadamers war. Sie war zunächst associate professor an der Universität La Sapienza und ist dort seit 2001 Professorin für Sprachphilosophie sowie Professorin für jüdische Philosophie an der Hebrew University in Jerusalem am Collegio Rabbinico Italiano. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten philosophische Hermeneutik, Sprachphilosophie, jüdische sowie griechische Philosophie. In zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträgen hat sie sich u.a. mit Wittgenstein, Heidegger, Derrida, Saussure, Humboldt, Kant, Platon und Aristoteles befasst. 1998 hat sie Wilhelm von Humboldts Werk Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaus und ihren Einfluß auf die Entwicklung des Menschengeschlechts herausgegeben und eingeleitet.
Internationales und interdisziplinäres Symposion in Kooperation mit dem Cusanus-Studien-Zentrum der Universität Nijmegen und dem Centre Autonome d’Enseignement de Pédagogie Religieuse der Universität Metz sowie dem Flämischen Akademischen Zentrum der Königlich Flämischen Akademie von Belgien für Wissenschaft und Künste zur Darstellung des Beitrages von Nicolaus Cusanus für Europas Ausbildung von Wissenschaft, Kunst, Gesellschaft, Philosophie und Religion. Wissenschaftliche Tagung zur Vorbereitung der Cusanus-Oper und Teil des Kulturhauptstadtjahres-Programm von Trier. Verbunden mit einem Workshop für SchülerInnen aus Frankreich, Deutschland und Luxemburg.
Die griechische Tragödie ist einer der Grundsteine des europäischen Theaters und bis heute Quelle innovativer theatraler Konzepte und Ideen. Erstmals werden an diesem Veranstaltungs-Wochenende die drei derzeitigen Tragödien-Aufführungen des Deutschen Theaters Berlin ("Medea", "Orestie", "Die Perser") im direkten Vergleich präsentiert. Begleitet werden sie von international renommierten Theaterwissenschaftlern und Philologen, die die Aufführungen wissenschaftlich kommentieren und aktuelle Positionen zum Umgang mit Tragik und Mythos oder dem Diskurs zwischen dem Selbst und dem Anderen vorstellen.
Das Tier und das Tier „Mensch“: eine Jahrtausende alte Beziehung, gekennzeichnet durch Partnerschaft und Hilfe, aber auch oder vor allem durch ein einseitiges Verhältnis der Nutzung und Inanspruchnahme; auch von Ausbeutung wird gesprochen. Die Zeichen mehren sich, dass unsere Art und Weise der „Unterscheidung vom Tier“ die eigene Menschenwürde nachhaltig angreift. Schlägt sie – durch BSE-Krise, Schweinepest und Vogelgrippe – jetzt auch ganz real und nicht mehr nur mental auf den Menschen zurück? Besteht in dieser Situation die Chance, ein neues Verhältnis zu den Tieren zu begründen?
Internationale Fachtagung am Forschungszentrum Europäische Aufklärung Potsdam in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Die bekannte Schauspielerin Nina Hoger - Tochter von Hannelore Hoger, die bereits in der Stadtbücherei Würzburg zu Gast war - ist beeindruckt vom Werk der beiden Dichterinnen. Sie gibt an diesem Abend einen einfühlsamen Einblick in das Leben und Schaffen der außergewöhnlichen Autorinnen. Mit einer Auswahl an Gedichten, Briefen, biographischen Daten und untermalt mit Klezmerimprovisationen führt sie die Zuhörer in die literarische Welt der beiden Künstlerinnen. Begleitet wird sie dabei vom Klarinettisten Reinald Noisten, der nicht nur traditionelle und jazzige Klezmer-Musik spielt, sondern es sich auch zur Aufgabe gemacht hat, jüdische Musik durch Improvisation und Eigenkompositionen weiterzuentwickeln.
Donatella Di Cesare studierte Philosophie an der Universität La Sapienzia und promovierte 1998 in Tübingen bei Eugenio Coserio. Von 1996-1998 war sie Research Fellow der Alexander von Humboldt Stiftung in Heidelberg, wo sie letzte Schülerin Hans-Georg Gadamers war. Nach Abschluss ihres Habilitationsverfahrens im Jahr 1998 war sie zunächst associate professor an der Universität La Sapienza und ist dort seit 2001 Professorin für Sprachphilosophie sowie Professorin für jüdische Philosophie an der Hebrew University in Jerusalem am Collegio Rabbinico Italiano. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten philosophische Hermeneutik, Sprachphilosophie, jüdische sowie griechische Philosophie. In zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträgen hat sie sich u.a. mit Wittgenstein, Heidegger, Derrida, Saussure, Humboldt, Kant, Platon und Aristoteles befasst. 1998 hat sie Wilhelm von Humboldts Werk Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaus und ihren Einfluß auf die Entwicklung des Menschengeschlechts herausgegeben und eingeleitet.
Lichtbildervortrag von Dr. Georg Ruppelt, Hannover im Rahmen des Wolfenbütteler Leibnizjahres 2007. Das Themenjahr erinnert an den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz, der vor allem in Hannover wirkte, aber von 1691 bis zu seinem Tode auch die fürstliche Bibliothek in Wolfenbüttel leitete.
Studientag mit Anne Provoost und Patrick Delperdange. Vorträge mit Anne Begenat-Neuschäfer, Anne-Danièle Gazin, Mehdi Ouelbani und Majo de Saedeleer
Galsan Tschinag, geboren als jüngster Sohn einer Nomadenfamilie in der Westmongolei, ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa, einer ethnischen Minderheit in der Mongolei. Einst verschlug die sozialistische Freundschaft den Fürstenspross als Austauschstudent in die DDR. Seitdem schreibt er zwar immer noch mongolische Verse, aber vor allem deutsche Prosa, denn seine Muttersprache kennt zwar Dichtung in Gesängen, hat aber keine Schrift in unserem Sinn. Heute verkörpert er die wunderliche Mischung aus deutschsprachigem Schriftsteller und mongolischem Schamanen. Galsan Tschinag erzählt in seinem historisch-psychologischen Roman das Leben des Dschingis Khan.
Unterschicht und Bildungsarmut – diese Schlagworte prägen derzeit die öffentliche Diskussion. Auch die politische Bildung muss sich dieses Problems annehmen und versuchen, Bildungsferne mit ihrer Arbeit anzusprechen. Ziel des Kongresses, Zukunft bilden, ist es, die Zielgruppe aus verschiedenen Perspektiven genauer zu beschreiben sowie einen theoretischen Bezugsrahmen für ihre Ansprache zu entwickeln.
Im Rahmen einer Ausstellung, die Pierre Klossowskis bildnerisches Werk kurz nach seinem hundertsten Geburtstag im Museum Ludwig in Köln erstmalig in einem größeren Überblick in Deutschland präsentiert, widmet sich das Symposium der Frage nach dem Verhältnis zwischen dem Bildcharakter, den affizierenden bzw. exorzierenden Wirkungsweisen der Motive und der medialen Übersetzungen vom Text ins Bild und in den Imaginationsraum der Betrachter.
Was kann die Wissenschaft zur Erklärung von Politik in der globalisierten Welt beisteuern? Darüber diskutieren führende Politik- und Sozialwissenschaftler untereinander und mit dem Publikum. Im Anschluss nimmt der ehemalige Bundesumweltminister und Direktor des UN-Umweltprogramms Klaus Töpfer zu den von sog. schwachen und zerfallenden Staaten ausgehenden Herausforderungen Stellung.
»Bielefeld« ist, im eigentlichen wie im übertragenen Sinne, ein Ort bundesrepublikanischer Wissenschafts- und Ideengeschichte. Mit der Ortsbezeichnung verbindet sich eine Reihe von akademischen Großprojekten, die bestimmenden Einfluss auf ihre jeweiligen Disziplinen ausgeübt haben. Hans-Ulrich Wehlers Ansatz der historischen Sozialwissenschaft wurde unter dem Namen »Bielefelder Schule« prominent, Reinhart Koselleck realisierte dort die Geschichtlichen Grundbegriffe, Soziologen denken bei »Bielefeld« an die Systemtheorie, und Hartmut von Hentig setzte dort seine Reformpädagogik um. Welches waren die Faktoren für den Erfolg einer Universität, die vor genau vierzig Jahren neu gegründet wurde? Welche Vorstellungen von Wissen und Wissenschaft, von Universität und Forschung, formten eine Einrichtung, von der über Jahrzehnte wesentliche Impulse für das intellektuelle Leben der Bundesrepublik ausgehen sollten?
Ein Abend über das Programmieren kapitalistisch-sozialistischer Joint Venture, neue Textuniversen, uneingestandene Peinlichkeiten
Buchpräsentation: Prof. Ute Frevert (Yale University) im Gespräch mit der Herausgeberin PD Dr. Margrit Pernau (ZMO)
Alexander von Plato, Leiter des Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen und Mitglied der Dresdner Historiker-Kommission, setzt sich mit dem Verhältnis von Erinnerung und Realgeschichte, von Geschichte und ihren Instrumentalisierungen am Beispiel der Bombardierung Dresdens auseinander.
Die Konferenz thematisiert unterschiedliche Formen der medialen Bezugnahme als wesentliche kulturelle Praktiken der Kommunikation, Wissenskonstituierung und -tradierung.
Unter dem Thema "Mapping Anthropotechnical Spaces" werden verschiedene ForscherInnen und TheoretikerInnen in diesen drei Tagen im Tesla – Labor für mediale Künste – über die Neubestimmung technologischer Räumlichkeit und die Verflechtungen von Technik, Raum und Positionierten Akteuren diskutieren.
Eröffnung der Veranstaltungsreihe "nachgedacht – Geisteswissenschaften in Hamburg"
Die Stadt Bremen beteiligt sich mit rund 200 Veranstaltungen am Wissenschaftsjahr 2007. Den Auftakt bildet eine Revue zum Oberthema des Jahres – der Sprache. Das Moderatorenteam Peter Lüchinger von der Shakespeare Company und Silke Behl von Radio Bremen erwartet den Wortakrobaten Markus Jeroch, Filmausschnitte von Alfons, schräge Orgeltöne und rhythmische Slam Poetry, den ganzen Faust und ein bisschen Weserrenaissance. Wie spannend und erhellend die Geisteswissenschaften sind, ist das Thema eines Gespräches mit Bürgermeister Jens Böhrnsen und einer prominent besetzten Diskussionsrunde u.a. mit dem Rektor der Universität Bremen, Wilfried Müller, und der Historikerin Barbara Duden.
Das Symposium "Hold it! - Zur Politik der Pose zwischen Bild und Performance" widmet sich Körperbildern, Bildzitaten, Posen, Posern, Kopien und Tableaux vivants und wurde konzipiert von Gabriele Brandstetter, Bettina Brandl-Risi und Stefanie Diekmann. Veranstalter sind das Zentrum für Bewegungsforschung am Institut für Theaterwissenschaft, FU Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Forschungsschwerpunkt "Eikones" der Universität Basel und dem Theater Hebbel am Ufer im Rahmen des Festivals "Context 4: Cover".
Ziel der öffentlichen Tagung ist es, im internationalen Rahmen Marshall McLuhan, den Begründer der Medienwissenschaft, zu Beginn des 21. Jahrhunderts neu zu lesen und durch den Austausch unter den Medien- und Kulturwissenschaften für ein Fachpublikum sowie für die breite Öffentlichkeit eine Orientierungsleistung zu digital gestützter Kultur zu ermöglichen.
Entdeckungen in der Welt der Buchstaben, Wörter und Sätze - interaktive Ausstellung mit Schreib- und Kreativwerkstätten für Schulklassen und Workshops für Erwachsene
In den letzten Jahren hat der Begriff der Gemeinschaft im Rahmen der vorwiegend kulturwissenschaftlichen Diskussion um die Form und die Konstitution des Politischen in modernen Gesellschaften wieder mehr Aufmerksamkeit erhalten. Während vor allem in der soziologischen Theoriebildung mit Gemeinschaft im Unterschied zu Gesellschaft eine überschaubare Formierung des Sozialen bezeichnet wird, scheint der Begriff gerade in dem historischen Moment wieder politisch virulent zu werden, da sich die Entwicklung einer Weltgesellschaft nicht ganz so friktionsfrei abzeichnet, wie es sich für viele Beobachter nach dem Ende der politischen Blocksituation zunächst darstellte. Sicherlich ist es kein Zufall, dass die Frage nach der Gemeinschaft einerseits auf das nahezu vollständige Verschwinden politisch wirksamer Positionen der Gemeinschaft reagiert und andererseits eine Krise derjenigen Gesellschaftsentwürfe anzeigt, die ohne jede Vorstellung von Gemeinschaft auszukommen meinen. Anhand von einschlägigen Texten soll daher die soziologisch und politiktheoretisch eingeführte Unterscheidung von Gesellschaft und Gemeinschaft im Hinblick auf aktuelle Auffassungen von Gemeinschaft und deren Situierung in der Globalisierungsdebatte diskutiert werden.
Das Archäologische Institut der Universität Göttingen und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen laden dazu ein, den Beitrag des renommierten Göttinger Altertumswissenschaftlers Christian Gottlob Heyne (1729- 1812) zur Entstehung der Klassischen Archäologie kennen zu lernen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die außerordentlich reichen, systematisch aufgebauten Sammlungen von Abdrücken antiker gravierter Steine (Gemmen), die kürzlich von Augsburger und Göttinger Archäologen gemeinsam aufgearbeitet wurden.
Ringvorlesung "Zeiterfahrung" Prof. Dr. Heide Schlüpmann (Institut für TFM)
SFB/FK 427 - "Medien und kulturelle Kommunikation"
Ein Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Christian Kiening (Universität Zürich)
Ringvorlesung "Zeiterfahrung" Prof. Dr. Susanne Komfort-Hein (Institut für Deutsche Sprache und Literatur II)
Im Zentrum stehen Fragen europäischer Wissenschaftspolitik (B. Lipps), neue DFG-Förderformate (U.Peters), die Gründungsidee des FK ( L. Jäger), das Gutachten des Wissenschaftsrats (L.Jäger) sowie das publizistische Echo auf die Exzellenz-Initiative (F. Balke).
Workshop mit Rember Hüser
Im Gespräch mit Mauricio Kagel erörtern Christoph von Blumröder, Marcus Erbe (Musikwissenschaftliches Institut), Irmela Schneider (Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft), Rudolf Drux (Institut für deutsche Sprache und Literatur), Rembert Hüser (Department of German, Scandinavian & Dutch, University of Minnesota) und andere Hauptaspekte seines Schaffens.
Die Stimme hat sich in den letzten Jahren wieder erhoben, abgesetzt von dem unansehnlichen Platz, den eine logo- und phonozentrische Schrifttheorie ihr zuschrieb. Auf der einen Seite ist die Aufmerksamkeit für die menschliche Stimme als kreatürlicher Äußerung - auch jenseits des Wortes - gewachsen, auf der anderen Seite haben seit der Entwicklung von Phonograph und Telephonie technische Medien die Ablösbarkeit der Stimme vom menschlichen Körper auf unheimliche Weise vertraut gemacht. Der Workshop versucht, Markierungen zu setzen für eine Phänomenologie der Stimme in der Medienkultur vor allem (aber nicht nur) der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Er fragt nach der Historizität von Stimmen(kulturen) und ihrer Überlieferungsträger; nach der Spannung zwischen Repräsentativitäts- und Personalitäts-Ansprüchen der und an die Stimme; nach der affektiven und illusionistischen Übertragungskraft der Stimmen in der Oper und auf dem Sprechtheater; nach den visuellen Übersetzungen prototypischer und prominenter Stimmen im Design, in den Illustrierten, Filmen und Plakaten; nach der paradoxen Überlagerung der live-Stimmen im seinerzeit dominanten Massenmedium Radio mit konservierten Stimmen, die aus der Vergangenheit und von Verstorbenen stammten. Das Identifizierende jeder sozialisierten stimmlichen Äußerungen und die Abhängigkeit ihrer Wirkung von einem Ort im soziokulturellen Echoraum scheinen das Versprechen zu enthalten, dass das zu restituierende Stimm- und Hörbild der Nachkriegszeit anderes und mehr bietet als das restaurative Image, das die Kulturgeschichte bisher für sie bereithält.
Das Phänomen "Sport" ist ohne massenmediale Vermittlungsinstanzen nicht zu denken. Dies gilt umso mehr für jene Sportarten, die durch regelmäßige - auch globale - "Events" (Ligen, Meisterschaften, Turniere) ein sich verlässlich wiederholendes und zugleich sukzessive entwickelndes Geschehen für mediale Berichterstattung inszenieren. Was Sport ist, wie er verstanden wird und/oder werden soll, wird somit vor allem in medialen Präsentationsformen ausgehandelt, die ökonomisch und kulturell eine zentrale Stellung in der gegenwärtigen Gesellschaft und ihrem Mediensystem einnehmen.
Die Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit
Die Ringvorlesung "Utopien", veranstaltet vom Bürgerforum RWTHextern, befasst sich am Mittwoch mit dem "Himmlischen Jerusalem". Kaum ein anderes biblisches Bild wurde so vielfältig rezipiert.
Ringvorlesung "Zeiterfahrung" Prof. Dr. Werner Hamacher (Institut für AVL)
Vorbereitung der Konferenz „Mediale Codierungen des Sports“
Gender goes Life lecture series: Luciana Parisi (London)
Trinitatiskirche Köln
mit Minister Armin Laschet (MdL), Dr. Nadeem Elyas und Günther Lachmann
Thomas Reinhardt
Ringvorlesung "Zeiterfahrung" Prof. Dr. Burkhardt Lindner (Institut für TFM)
am 10. Januar 2008 findet in der Berliner Gemäldegalerie ein vom Kunsthistorischen Institut der FU organisiertes Kolloquium zum Zusammenhang von Bild, Ästhetik und Politik im Trecento mit Hans Belting (Karlsruhe), Gerhard Wolf (Kunsthistorisches Institut in Florenz; Max-Planck-Institut) und Klaus Krüger als Rednern statt. Das Programm mit genaueren Angaben entnehmen Sie bitte der Ankündigung im Anhang.
Erika Linz
Der afrikanischer Regisseur Jean-Marie Teno stellt am 21. und 22.12.06 seinen jüngsten Film im Kölner Filmhaus vor
Ringvorlseung "Zeiterfahrung" Prof. Dr. Eckhard Lobsien (Institut für England- und Amerikastudien)
Die Forschergruppe "Anfänge (in) der Moderne" an der Ludwig-Maximilians-Universität München lädt ein
Tagung des Teilprojekts B1 am SFB/FK 615
Siehe Anhang
Ringvorlesung "Zeiterfahrung" Prof. Dr. Hans-Thies Lehmann (Institut für TFM)
Meike Adam und Wiebke Iversen
Gastvortrag von Alexander Niemetz
Mustafa Akdis, Tübingen
Markus Stauff
Auch dieses Jahr lädt die Fachgruppe Informatik am ersten Freitag im Dezember zum Tag der Informatik nach Aachen ein. Es erwartet Sie wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen und interaktiven Exponaten. Vormittags stellen unsere Doktorandinnen und Doktoranden aktuelle Forschungsarbeiten vor. Am Nachmittag können Sie unter anderem unsere neuen Kollegen in der Fachgruppe kennen lernen und erfahren, was am Institut für Mensch-Maschine-Interaktion unserer Nachbarfakultät Elektrotechnik geforscht wird.
Gender goes Life lecture series: Rosi Braidotti (Utrecht)
Jahrestagung des Forschungskollegs SFB/FK 615 - Metadiskurse der Medienwissenschaften
Sibylle Pennig und Maria Senokozlieva
Dr. Nadeem Elyas, Eschweiler
Gastvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Ernst
Klangregie: Ludger Brümmer und Hans Tutschku
In Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg Medien und kulturelle Kommunikation ist es der Abteilung Musik der Gegenwart am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln kurzfristig gelungen, Ludger Brümmer und Hans Tutschku – die als international derzeit wohl renommierteste Vertreter der elektroakustischen Musik Deutschlands gelten können – für ein Komponistengespräch mit einem anschließenden Konzert ihrer neuesten Werke zu gewinnen.
Tagung des Teilprojekt A1 am SFB/FK 615 und der Keio Universität Tokyo
Ringvorlesung „Zeiterfahrung“ Prof. Dr. Brigitte Scheer (Institut für Philosophie)
Prof. Dr. Max Kerner, Aachen
IST 2006 includes a high-level conference conference, an Exhibition of cutting edge research results from across Europe and a programme of networking sessions and workshops.
ein Kongress des Graduiertenkollegs Zeiterfahrung und Ästhetische Wahrnehmung
Social software - often connected to older forms of computer mediated communication (CMC) and newer discussion about online communities - can be defined as software that supports activities in digital social networks. The use of new digital media tools such as blogs, wikis, tagging and other communicative or multimedia assets create new challenges for interdisciplinary research in media informatics. What are the effects when media get agency in digital networks? How can we trace and understand collective processes on the internet? What is the role of visualisation? What is the role of social software on change processes in organisations? Are there new models of labour, new processes and new forms of organisations possible? Will users be empowered or will lack of data protection and pricacy set free new genies? What is the impact of tools supporting social structures on the emancipation and appropriation? Which are the impacts on design and media? Will they help facilitating new forms of democracy, digital rights, and overcome the digital divide? Or will the hunt for digital reputation lead to cow paths where only cows walk by? The second international symposium on perspectives in media informatics is organized jointly by the two leading collaborative research centres for media Media and cultural communication and Medienumbrüche, the Bonn-Aachen International Center for Information Technology B-IT and the Network of Excellence on technology enhanced professional learning PROLEARN. It brings together researchers and practitioners from media informatics, sociology, ANT, law, media theory, social software, collaborative work and learning, to discuss current trends and emergent issues of sociality in digital networks in a mixture of invited talks and round table events. The event will be accomplished by online activities and practical exercises in social software.
Vorstellung des Pauschalmittelprojekts „Multimediale Online-Plattform für kulturwissenschaftliche Kommunikation“ durch Thomas Waitz
Podiumsdiskussion des LAN615 am SFB/FK 615
Workshop des Forschungsprojekts „Protest- und Medienkulturen im Umbruch“, SFB/FK 615 „Medienumbrüche“
Dr. Sabine Schiffer, Erlangen
Ralph Paland, Jan Simon Grintsch
"Der Druck der Migration", notiert die Süddeutsche Zeitung, "wird das Thema dieses Jahrhunderts werden". Zur gleichen Zeit steigt der Tourismus zum größten Wirtschaftszweig der Welt auf. Das ist kein Zufall, wie Tom Holert und Markt Terkessidis in ihrem neuen Buch "Fliehkraft - Gesellschaft in Bewegung - von Migranten und Touristen" (Kiepenheuer & Witsch) zeigen. Und sie stellen die Frage: Wie verändert sich die Gesellschaft unter dem Einfluss der neuen Mobiliäten?
Podiumsdiskussion der Interdisziplinären Foren der RWTH Aachen
In den letzten Jahrzehnten nutzen Künstler verschiedener Disziplinen zunehmend experimentelle Interfaces, die auf der Entwicklung neuartiger Sensoren und multimodaler Schnittstellen beruhen und so z. B. kontext-sensitiv variierende Körperbewegungen eines Performers in den algorithmischen Prozess künstlerischer Gestaltung zu integrieren vermögen. Die Problemstellungen und Lösungsansätze, die bei der Entwicklung und Nutzung solcher Verfahren auftreten, betreffen nicht nur die informationstechnologische Erforschung zum Interface-Design, sondern auch künstlerische sowie technologische Diskurse, die im kulturwissenschaftlichen Kontext von großer Bedeutung sind.
Die Ausstellung „Keine Donau“ führt drei künstlerische Positionen zusammen und stellt sie zueinander in Beziehung. Cameron Jamie und Peter Kogler haben für den Kölnischen Kunstverein Filme des 1998 verstorbenen Under-groundfilmers Kurt Kren in die gemeinsam entwickelte Ausstellung eingebunden, in deren formalem Mittel-punkt die Wechselbeziehung zwischen Kunst, Film und Architektur steht. Experimentelle Filme von Kurt Kren, der zu den wichtigsten Vertretern der internationalen Filmavantgarde zählt und als einer der Wegbereiter des strukturellen Films gilt, stehen dabei im Dialog mit neuesten raumbezogenen Arbeiten von Peter Kogler und mit Arbeiten des amerikanischen Künstlers Cameron Jamie.
Tagung des Teilprojekt A5 am SFB/FK 615
Prof. Dr. Klaus Berger, Heidelberg
mit der Ausstellungsleiterin Frau Dr. Rudnick, RWTH Aachen
Eine Konzertreihe des Musikwissenschaftlichen Instituts / Musik der Gegenwart, die mehrkanaligen Schlüsselwerken elektroakustischer Musik gewidmet ist.
SFB/FK 427 Arbeitsgruppe
Gastvortrag von JProf. Dr. Albert Kümmel zum Thema: Wissensgeschichte als Hypercomic. Überlegungen zu einem virtuellen Museum für Bildtelegraphie
Es handelt sich um einen Dokumentarfilm, der das Lebensgefühl im postkolonialen Namibia einzufangen versucht. Der Film lief im Dezember letzten Jahres im Rahmen des "Kleinen Fernsehspiels" im ZDF. Der Regisseur wird für Fragen und Diskussion auch anwesend sein.
Tagung des Forschungsprojekts “Media Geography” am SFB / FK 615 “Medienumbrüche”
Sanja Iveković zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen einer ‚mittleren’ Generation. Die Ausstellung im Kölnischen Kunstverein zeigt neben einer umfassenden retrospektiven Auswahl ihres Werks auch neueste Arbeiten. Die seit Mitte der siebziger Jahre entstandenen Fotografien, Videoarbeiten, Objekte und Performances von Sanja Iveković scheinen auf den ersten Blick den Gesetzen einer glamourösen Popkultur zu folgen.
Alles, was Rang und Namen in der Branche hat, trifft sich bei uns: Autoren und Verleger, Buchhändler und Bibliothekare, Kunsthändler und Illustratoren, Agenten und Journalisten, Informationsvermittler und Leser.
The First European Conference on Technology Enhanced Learning provides a unique forum for all research related to technology-enhanced learning, as well as its interactions with knowledge management, business processes and work environments. It will provide a competitive yet broad enough forum for technology enhanced learning research in Europe and world-wide through specialized workshops and the main conference. The EC-TEL 2006 will provide unique networking possibilities for participating researchers throughout the week and include project meetings and discussions for EU/IST projects funded within the 6th framework program under the action line of "Technology- Enhanced Learning and Access to Cultural Heritage".
Call for Papers für die Tagung "MEDIALE CODIERUNGEN DES SPORTS" des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs „Medien und kulturelle Kommunikation“ SFB / FK 427 in Zusammenarbeit mit dem DGB Bildungswerk Hattingen am 26. bis 28. Januar 2007
AKTUELLE AUTOREN LESEN HÖREN IM SESSEL, AN DER BAR DAZU GESPRÄCHE MIT HINTERGRUND UND MUSIK VOM DJ PULT
*Der belgischen Künstlers Thierry De Mey kreiert mit "Light Music" ein faszinierendes interaktives PerformanceKonzert auf höchstem künstlerischen und technischen Niveau. In diesem Werk für einen Dirigenten/Solisten wird die Grenzlinie zwischen Bewegungen, die Klänge produzieren, und den Tanzbewegungen aufgehoben. Eröffnet wird der Abend von SPLASH, dem LandesJugendPerkussionsEnsemble NRW, die zeitgenössische Kompositionen vorstellen. Ein Filmprogramm mit Werken von Thierry de Mey, die teilweise live begleitet werden, rundet den Abend ab. Eintritt: EUR 15.- / 10.-
Fachmesse und -konferenz für elektronisches Informations-, Content- und Dokumentmanagement
In unserer Tagung sollen verschiedene fachdisziplinäre Evolutionskonzepte vorgestellt und diskutiert werden. Zwei Fragen stehen dabei im Zentrum: Wie verändern evolutionäre Ideen unser Weltbild? Und was sind die Gemeinsamkeiten und Differenzen der jeweiligen evolutionären Konzepte?
I-KNOW '06 invites the submission of original contributions from academic, public and industrial/commercial sectors. The conference focus is on application-oriented research with emphasis on information technologies for knowledge management and new management tools and methods. We welcome papers which present methods, tools, technologies, best practices and case studies.
Tag des schriftlichen Kulturerbes, RWTH Aachen, 2. September 2006
Jutta Koether präsentiert Filme befreundeter Künstler und Studenten aus New York im Kino in der „Brücke“. Gemeinsam ist den Filmen, so Jutta Koether, ein „produktiver Dissens, positiv aufgeladene Widersprüche, komische und ambivalente Affekte! Und einige junge Künstlerinnen, die nicht davor zurückschrecken sich so etwas gänzlich auszuliefern, ihren Film zu bespielen und ihre Techniken des Selbst-Werdens und Zerlaufens aufzuführen.“
Performance von Jutta Koether
Jutta Koether und Kathrin Rhomberg führen durch die Ausstellung im Kölnischen Kunstverein
The fifth International Conference on Web-based Learning ICWL2006 will continue the success of previous four conferences to bring together high caliber researchers and practitioners in web-based learning. The technical program will feature keynote addresses, tutorials, technical demonstrations and special sessions, in addition to technical presentations of refereed papers. Topics relevant to the conference theme include, but are not limited to: E-Learning Platforms and Tools, Learning Resource Deployment, Organization and Management, Practice and Experience Sharing, e-Learning Standards, Pedagogical Issues, or Web-based Learning for Oriental Languages.
Konferenzraum Pohligstr.1
SFB/FK427 Arbeitsgruppe
Workshop des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs Teilprojekt A8
Workshop des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln Teilprojekts 10
Benita Lipps, Beitrag für die 4th Internat. Conference on Cultural Policy Research Konferenzraum Pohligstr.1
SFB/FK427 Arbeitsgruppe Konferenzraum Pohligstrasse 1
Die Orte, an denen Sport betrieben wird, tragen vielfach dazu bei, wie er von ZuschauerInnen erlebt und rezipiert wird. Dort entscheidet sich, ob ein Wettkampf überhaupt als "Ereignis" inszeniert wird und dieser Inszenierung Glaubwürdigkeit zukommt. Gerade bei neueren Trend- und Funsportarten (Beach-Volleyball, Snowboard usw.) lässt sich die Verschränkung zwischen den Orten ihrer Inszenierung, womit auch die mediale Berichterstattung gemeint ist, und kommerziellen wie ideologischen Interessen beobachten. Sie zielen häufig auf die spontane und flexible Herausbildung von Zeichen der Kompetenz und Zugehörigkeit. In expliziter Absetzung von den Großereignissen kanonisierter Sportarten inszenieren sie Authentizität und Offenheit. Olympische Spiele und Weltmeisterschaften definieren demgegenüber mit den Präsenzmassen im Stadion sehr viel stärker besondere Orte und einen abgegrenzten quasi rituellen Zeitraum, der durch die Medienberichterstattung sorgfältig vorbereitet und vom Alltag abgegrenzt wird. Deshalb stellt sich die Frage, inwiefern alternative zeitliche und räumliche Strukturierungen des Sports die Möglichkeit öffnen, tradierte Sichtweisen aufzubrechen und neu zu lesen. Könnten also gerade neue Sportarten nationale Perspektiven und rassistische Muster durchbrechen, oder ist auch dies Teil der sportlichen Inszenierung, die letztlich die alten Muster nur in modernem Gewand zeigen?
Eine Konzertreihe des Musikwissenschaftlichen Instituts - Musik der Gegenwart, die mehrkanaligen Schlüsselwerken elektroakustischer Musik gewidmet ist.
The paradox of the contemporary global economy can be understood from an ethical position which, analyzing the fact that its theories have become a business in the ordinary sense of the word, might emphasize a critical suspension of judgment, making one choose not to qualify any affirmation made in good faith as an error, a failure or a sin; but instead, each time, as an unexpected response approximating not a truth, but a more truthful expression of a need. Such a position should be seen as non-negotiable, insofar as human dignity is concerned, and in this sense, as an entry to an evaluation of the rationality of today’s global economy. Three axes could be magnified for a critical analysis: (a) A theoretical formulation of the international new global geo-political and economic order, as exemplified in three statements: one, the 1962 Thomas Kuhn The Structure of Scientific Revolution; two, the 1976 Marilyn Ferguson The Aquarian Conspiracy. Personal and Social Transformation in Our Time; three, the 1993 Don Tapscott and Art Caston Paradigm Shift. The New Promise of Information Technology. (b) The agenda of economic integrations and the general paradigmatic field of gamble and power as it is organized today: one, the new rivalry for world supremacy and the economic game among Japan, Europe and the United States; two, the symptomatic tension regulating institutional conventions; three, the rational and the unethical in grids of evaluation, such as, for example, in hypotheses of gedankenexperiment. (c) Cultural difference and politics of identity, as it can be qualified thanks to the singularity of three main entries: one, temporality; two, reflection on oneself as a cipher; three, existing as being for-others.
Zoe Leonards Fotoinstallation The Fae Richards Photo Archive (1996) entstand ursprünglich als zentrales Requisit für den Film "The Watermelon Woman" der US-amerikanischen Filmemacherin Cheryl Dunye. Der Film handelt von der Recherche einer jungen Filmemacherin, die an einem Filmprojekt über eine afroamerikanische, lesbische Schauspielerin und Jazzsängerin des Black Hollywood der 1930er Jahre arbeitet. Kunstvoll verflechten sich dokumentarische mit fiktionalen Erzähltechniken, die Love Stories und identitätspolitischen Diskussionen der Filmemacherin und ihrer lesbischen Community mit der historischen Figur, die vor allem über ein Archiv alter Fotografien in Erscheinung tritt. Dabei geht es nicht zuletzt um die postkoloniale Kritik an Sichtbarkeitsregimes des klassischen Hollywood, seinen rassistischen und genderpolitischen Implikationen. Glamour erscheint in dieser spielerischen Verflechtung der Bildebenen als eine Technik der Kommunikation und Bildkritik, die dem unaufhörlichen Schillern zwischen bewegten und statischen Bildern, dunklen und beleuchteten Zonen, aber auch zwischen wirklichem Leben und Fake dient. Ilka Becker, Kunsthistorikerin und -kritikerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungskolleg „Medien und kulturelle Kommunikation“ an der Universität zu Köln. Sie lehrt an der Bonner Universität sowie an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Arbeitsschwerpunkte: zeitgenössische Kunst, mediale Differenz des Fotografischen, visuelle Kulturen, gender- und medientheoretische Fragestellungen. Aktuelle Publikationen: "Faire la bête", in: Ulrike Bergermann/Christine Hanke/Andrea Sick (Hg.): Überdreht. Spin doctoring, Politik, Medien, Bremen 2006; „Air de Paris. Atmosphären und das Fotografische im Kontext surrealistischer Publikationen“, in: Wilhelm Vosskamp, Brigitte Weingart (Hg.): Sichtbares und Sagbares, Köln (DuMont) 2005.
Liebe Interessierte am Hochschulkongress, wir freuen uns, Sie zu unserem geplanten Hochschultag einladen zu können. Hier wollen wir den Status quo und die Zukunftsperspektiven medienspezifischer Studienangebote am Standort NRW präsentieren und diskutieren.
Auch in der virtuellen Welt des Internet lauern ganz reale Gefahren. Jugendgefährdende Inhalte, Account-Missbrauch, Spyware, Spam, Trojaner, Phishing oder Viren heißen die neuen Plagen der Online-Welt. Was man dagegen tun kann, diskutieren am 24. Mai hochrangige Experten beim Internetgipfel im Rahmen des 18. medienforum.nrw. Der Online-Kongressteil liegt in der Verantwortung von AOL Deutschland.
Die dynamische Verschränkung von Globalem und Lokalem kennzeichnet heute sowohl den Profi- als auch den Amateurfußball. Dabei lassen sich vielfältige Konstellationen beobachten: Profivereine, agieren wie global players und sind gleichzeitig um eine lokale Grundierung bemüht; Nationalmannschaften bilden sich zunehmend aus SpielerInnen mit Migrationshintergrund und geben Anlass für Debatten um nationale Identität und Zugehörigkeit; Amateurvereine, in denen sich MigrantInnen zusammengeschlossen haben, bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Selbstorganisierung und Selbstethnifizierung. Innerhalb dieser global-lokalen Verflechtungen können rassistische Zuschreibungen zirkulieren und enorme Wirkmächtigkeit entfalten. Doch auf welche Weise? Seit einigen Jahren wird dieser Zusammenhang insbesondere von Fan-Initiativen und aktiven FußballerInnen verstärkt thematisiert. Insbesondere wird die Frage gestellt, wie sich Profi- und Amateurfußball hinsichtlich der Ausprägungen von Rassismus unterscheiden bzw. beeinflussen.
Stähli, der an der Universität Bern zur „visuellen Semantik der globalen Finanzökonomie“ forscht, stellt sich zum einen die Frage, wie sich die globale Finanzökonomie selbst darstellt -Stichwort Werbung- zum anderen aber auch wie sie -quasi von außen- massenmedial dargestellt wird. Fremd- und Selbstdarstellungsversuche von Finanzökonomie begegnen dabei generell dem nicht geringen Problem, dass sich Ihr Gegenstand aufgrund seiner Abstraktheit eigentlich der Möglichkeit einer einfachen Visualisierung versperrt. Die Erzeugung von Metaphern zur ‚Sichtbarmachung des Unsichtbaren’ gewinnt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung.
„Großes Fernsehen“ ist der Titel eines neuen Festivals, das erstmals im Rahmen des medienforum.nrw stattfindet. Ziel des Festivals ist es, die herausragende und facettenreiche Fernsehlandschaft Nordrhein-Westfalens und Deutschlands zu zeigen. Im Programm des 18. medienforum.nrw bildet das „Event-Fernsehen“ einen thematischen Schwerpunkt. Im Rahmen des Festivals werden drei große Event-Produktionen gezeigt: „Dresden“ (ZDF), „Die Luftbrücke“ (Sat.1) und die am Samstag, 20. Mai um 20:00 Uhr, den Auftakt bildende Produktion „Die Sturmflut“ (RTL).
What’s the normal and how to conceive what’s represented by its possible variations? There are at least two entries to the question, and they can be reformulated in what a conjunction or disjunction brings about when exemplified in the very title suggested. The disjunction, the normal or its variations, reactualizes theoretical issues well signified in Aristotle’s lesson from Poetics, and in the psycho-biological deductions from Freud to Lacan and contemporary analysis as indicative of an aphanisis. On the other hand, the conjunction, in the figuration of a partial or total inclusion of two totalities might lead to statements apparently absurd, insofar as they might not submit rationally to logical principles of identity and non-contradiction. The disjunction and the conjunction bring about a demand, that of understanding the normal, as well as its variations, as always part of a conflict of interpretations. This indicates also challenging positions of which the following might be exemplary: (a) the normal, as well as any of its variations, signifying a right for constituting itself as a system with its own rules and norms; (b) this might bring about a question, on what to do with generous statements from Georges Canguilhem, Jacques Lacan, or Michel Foucault concerning any variation as apt at speaking its own language; (c) this leads, indeed, to a third question: in which language a variation can speak if it is not in the language that makes it original, and not originary, and justifies its difference?
Workshop on "Information Systems for Science, Cultural Heritage Management & e-Government in Afghanistan". Discussion about the case study of the Afghan Community Information System (ACIS).